8 Schleifen und 6 Medaillen haben sich die jungen Reiter des RFV Brieselang bei der diesjährigen Kreisolympiade Havelland im Rahmen der Texana in Paaren/Glien am Wochenende erkämpft: 1 Goldmedaille ging jeweils an Jennifer Sachse mit Nightlady (Dressurreiter-E) und Sophie Schmidt mit Wiesenhofs Goldfalke (Reiterwettbewerb), 2 Silbermedaillen gingen an Nele Eberhardt mit Paul (E-Dressur und Springreiterwettbewerb), 1 Silbermedaille an Alicia Vandree mit Domino (Reiterwettbewerb) und 1 Bronzemedaille an Laura Kiefer mit Rosan (E-Dressur). Herzlichen Glückwunsch für diesen tollen Erfolg unserer Jüngsten!
3 goldene Schleifen in Bredow
Gleich 3 goldene Schleifen holten sich die Reiter des RFV Brieselang beim Reitertag in Bredow am 29. Mai: Sophie Schmidt mit Wiesenhofs Goldfalke im Reiterwettbewerb, Katharina Schönhoff mit Pik 7 im E-Stilspringen und Laura Kiefer mit Rosan zusammen mit Janis Lorenz mit Moordorfs Maestro im Staffettenspringen der Klasse E. Herzlichen Glückwunsch! Weitere Ergebnisse findet ihr hier.
Erfolg in Uetz
Tolle Ergebnisse aus Uetz: Marie Riemann gewinnt Springreiterwettbewerb und Niklas Eberhardt wird 2. in der zweiten Qualifikation des Klaus-Dieck-Gedächtnispokals 2010 für Junioren (Springen). Weitere Ergebnisse findet ihr hier.
Jungzüchter in Paaren/Glien Unsere Jüngsten bei den Jungzüchtern haben in Paaren/Glien im Rahmen der Brandenburgischen Landwirtschaftsausstellung (BRALA) wieder ihr Können bewiesen. So belegte Jennifer Sachse den 3. Platz, Sarina Sroka den 6. Platz und Selina Sarnow den 11. Platz bei dem Jungzüchterwettbewerb des Pferdezuchtverbandes Brandenburg-Anhalt e.V. Herzlichen Glückwunsch!
Erfolg beim Klaus-Dieck-Gedächtnispokal
Voller Erfolg bei der ersten Qualifikation des Klaus-Dieck-Gedächtnispokals 2010 für Junioren in Berlin-Rudow. Selina Schmidt konnte mit Dolfino den 2. Platz und Laura Kiefer mit Rosan den 4. Platz in der kombinierten Wertung (Dressurreiterprüfung Kl.A und Stilspringprüfung Kl.A*) erreiten. Der perfekte Einstieg für die Beiden, die zum ersten Mal diese Saison in der Klasse A starten. Außerdem gewann Niklas Eberhardt mit Bajazzo von Ludwigsburg (Kurti) die goldene Schleife in der Zwei-Phasen-Springprüfung der Klasse L. Insgesamt holte sich der RFV Brieselang 7 Schleifen bei 10 Starts. Herzlichen Glückwunsch! Die Ergebnisse aus Berlin-Rudow findet ihr hier. Niklas Eberhardt bei den Jungzüchtermeisterschaften erfolgreich Nachdem unser Jungzüchter Niklas Eberhardt im letzten Jahr bereits Landesmeister in der Altersklasse 14-18 Jahre wurde, konnte er in diesem Jahr erfolgreich anknüpfen und wurde bei dem Süddeutschen Jungzüchterwettbewerb am 7. und 8. Mai in Zweibrücken Vizemeister. Herzlichen Glückwunsch für diesen tollen Erfolg!
Voller Erfolg in Buckow
Erfolgreiche Teilnahme des RFV Brieselang beim Reitturnier in Buckow vom 24.-25.04.2010: Die Dressur- und Springreiter konnten 11 Platzierungen und viele Punkte für die Kreismeisterschaftswertung erreiten. Hier findet ihr die Ergebnisse.
Jungzüchter-Vereinsmeisterschaften in Dallgow
Am 11.04.2010 fanden die 2.Jungzüchter-Vereinsmeisterschaften Havelland in Dallgow statt. Organisiert von der Deutschen Meisterin Viktoria Herzog und dem Weltmeister David Bahnemann hatten die Jungzüchter 3 Disziplinen zu absolvieren. Eine durchaus knifflige Theorie, das Beurteilen von 3 Stuten und zum Schluss das Vormustern auf der Dreiecksbahn. Als Richter konnte noch zusätzlich Jörg Kotenbeutel der Jungzüchterbeauftrage des Pferdezuchtverbandes Brandenburg-Anhalt gewonnen werden, der ganz begeistert von den engagierten Vorstellungen der Jüngsten war. Aus unserem Verein nahmen Linda Polzfuss, Jennifer Sachse und Jessica Kühnhold teil und konnten durch ihr Wissen überzeugen.
Tag der offenen Tür 2010
Traditionsgemäß fand auch in diesem Jahr am 1.Mai unser Tag der offenen Tür statt. Bei herrlichem Frühlingswetter strömten wieder zahlreiche Besucher auf den Hof des Landwirtschaftsbetriebs Polzfuss, um sich über Angebote und Aktionen des Betriebs und des Vereins zu informieren. Besonders angesprochen waren Familien mit Kindern. So konnten die Kleinen, geschmückt mit der am Schminkstand gefertigten Gesichtsbemalung, beim Ponyreiten und Kutschefahren erste Kontakte zum Pferd knüpfen.
Zentraler Punkt der Veranstaltung war wieder unsere Reiterhof-Ralley, bei der es galt mehr oder weniger kniffelige Fragen und Aufgaben rund um das Thema Pferd zu lösen. Das Pferde lieber Hafer und Möhren als Gummibärchen fressen und wie man den Rappen vom Schimmel unterscheidet, wussten da auch schon die Kleinsten.
Am Infostand standen unsere Vorstandsmitglieder allen Reitsportinteressierten Rede und Antwort. Auch die Hofführungen stießen auf reges Interesse.
Mit Kuchen und Grillwürstchen sorgten Martina und die Vereinsmamas für's leibliche Wohl.
JuLeiCa 2010 - Lehrgang zum Jugengruppenleiter und Trainerassistenten
Über drei Wochenenden verteilt fand der diesjährige Lehrgang zum Jugendleiter und Trainerassistenten im Pferdesport statt. Zwölf junge Reiterinnen zwischen 15 und 22 Jahren nahmen daran teil. Bezuschusst wurde der Lehrgang durch die Sportjugend Berlin, in deren Bildungsstätte wir auch von Freitag bis Sonntag übernachten durften, und den Landesverband Pferdesport. Betreut wurden wir an allen drei Wochenenden von Conny Büchling, Stephanie Knebel und Sina.Am ersten Wochenende stand das Kennenlernen der anderen Teilnehmer, der Betreuer sowie der Ponyfarm Kladow im Vordergrund. Gleich zu Anfang stellten wir uns die Frage "Wie soll der perfekte Jugendgruppenleiter aussehen?". Dazu fanden wir uns in Gruppen zusammen und zeichneten ihn kurzerhand. Danach spielten wir noch ein paar (Kennenlern-) Spiele, um uns ein paar Ideen für die nächste Ferienfreizeit auf dem Reiterhof zu geben. Am Samstag fuhren wir das erste Mal auf die Ponyfarm Kladow, wo wir in zwei Gruppen geteilt wurden: die eine Gruppe ritt, die andere Gruppe gab, sich untereinander abwechselnd, Reitunterricht. So konnten sich Conny, Sina und Steffi das erste Mal einen Eindruck von unseren reiterlichen Fähigkeiten machen. Am Sonntag bekamen wir Besuch von Natalie Kühn, die uns etwas über die Fitness des Reiters vermittelte und uns "Reitaerobic" zeigte. Danach bekamen wir dann die Aufgabe, auf die sich das Hauptaugenmerk der Ausbildung richten sollte: der Workshop. Vier Themen standen zur Auswahl: "Mit allen Sinnen", "Horsemanshipchen", "Bewegungsbaustelle Pferdesport" und "Immer in Bewegung". Jeweils drei haben in einer Gruppe zusammengearbeitet und sich Gedanken zur Umsetzung machen. Gesagt, getan. Die Aufgaben wurden untereinander aufgeteilt und ein grober Plan für die nächste Einheit erstellt. Am zweiten Wochenende bekamen wir erneut Besuch. Knuth klärte uns über die rechtlichen Dinge im Umgang mit Kindern und Jugendlichen auf. Als erstes machten wir einen so genannten Rechtstest, bei dem wir verschiedene Fragen unterschiedlichster Kategorien beantworten sollten und die für uns schwierigste Frage dem Seminarleiter stellen konnten. Außerdem stellten wir eine Übersicht mit einigen Übungen für die Sitzschulung an der Longe zusammen und probierten sie auf den Ponies selbst aus. Wir mussten feststellen, dass die ein oder andere Übung, die wir von unseren Reitschülern abverlangen, nicht ganz so einfach ist. Am Sonntag fuhren wir dann erneut auf die Ponyfarm, um unseren Workshop, der bis jetzt nur theoretisch auf einem Blatt Papier existierte, mit einigen Kindern auszuprobieren. Einige Gruppen mussten feststellen, dass es noch einige Umsetzungsprobleme in ihren Übungen gab, die sie dann aber schnell bewältigen konnten. Das dritte und damit letzte Wochenende war für alle mit Abstand am aufregendsten, denn die Abschlussprüfung für den Trainerassistenten im Pferdesport stand kurz bevor. Freitag und Samstag wurde fleißig Theorie gelernt und wiederholt und einen Tag zuvor noch einmal die "Generalprobe" in Kladow absolviert - dann war es schon so weit. Am Sonntagmorgen trafen, kurz nach den Prüflingen, die Richter Herr Müller und Herr Schröter ein. Jeweils zwei Gruppen führten parallel ihre Workshops vor den kritischen Augen der Prüfer vor. Danach folgte die Theorie in den einzelnen Gruppen. Nach langer und vor allem gründlicher wochenlanger Vorbereitung konnten die Richter allen Teilnehmern zu einer bestandenen Prüfung gratulierten. Alles in allem war es eine sehr lehrreiche Ausbildung, die nur zu empfehlen ist. (Laura Kiefer & Michelle Mill)
Springlehrgang mit G. Selke-John in Brieselang
In der Halle des Landwirtschaftsbetriebes M. Polzfuss fanden sich am ersten Februar Wochenende 10 Ponys, 4 Pferde und 11 Reiter zu einem Springlehrgang mit der Pony-Landestrainerin G. Selke-John ein. Der unter der Schirmherrschaft des Reit- und Fahrvereins Brieselang laufende Lehrgang lockte nicht nur Springreiter des eigenen Vereins, sondern auch Reiter aus Dallgow, Berlin und Umgebung an.Trotz eisiger Kälte liefen alle Teilnehmer mit ihren Ponys und Pferden zu Höchstformen auf, während das Publikum mit einem heißen Getränk hinter der Bande oder besser noch im warmen Casino verschwand um den Lehrgang aus der Ferne zu beobachtenDer Samstag begann mit einigen gymnastizierenden Übungen und einem kleinen Parcours. Im Vordergrund stand hier die Verbesserung der Rittigkeit sowie die Betrachtung des Sitzes und der Geschmeidigkeit über dem Sprung. Dies wurde in jeder Gruppe auf Video aufgenommen, sodass sich alle Reiter abends noch einmal im hofeigenen Casino trafen, um die Videos auszuwerten. Auch hier gab es noch einmal eine Rückmeldung für jeden von Frau Selke-John und ein paar Tipps für den darauffolgenden Tag. Am Sonntag beim Parcours springen zeigten die Reiter dann, was sie am Tag zuvor gelernt hatten und wiesen starke Fortschritte auf. So lernte man unter anderem schnell, welche Auswirkungen die Gangart des Anreitens auf die darauffolgende Distanz zum nächsten Sprung hatte: im Trab beispielsweise klappte der Ablauf reibungslos, im Galopp mussten die Galoppsprünge verkürzt werden, um passend an den nächsten Sprung zu kommen. Auch linientechnisch wurde von Reiter und Pferd viel abverlangt. Und der ein oder andere hatte Schwierigkeiten, sich den anspruchsvollen Parcours zu merken. Einige Sprünge aus der Wendung sorgten bei manchen Reiter-Pferd-Paaren für Meinungsverschiedenheiten. Doch durch Anweisungen der Trainerin konnten auch solche Schwierigkeiten schnell gemeistert werden. Am Ende waren Ponys, Pferde, Reiter und die Landestrainerin sehr zufrieden mit der gezeigten Leistung. Jeder hatte sehr viel Spaß am Lehrgang und so manch einer ist sogar über sich hinaus gewachsen. (Laura Kiefer und Nadine Nölte)
1. Trainerseminar des RFVB
Am Wochenende des 24./25. Januar 2010 sowie am 30./31.Januar 2010 fand im Reitverein Brieselang für alle aktiven Trainer das erste Trainerseminar unter der Leitung einiger erfahrener lizensierter Reitlehrer des Vereins statt. Am Samstag, den 24.01., wurde der Lehrgang durch eine Theorieeinheit für alle Reitunterricht und Longenunterricht gebenden Trainer "eröffnet". Was sind die wichtigsten Eigenschaften eines Reitlehrers, wie sollte eine Reitstunde aufgebaut werden, wie stellt man sich richtig vor und worauf möchte man eigentlich hinarbeiten? Diese und viele andere Fragen stellten wir uns und erhielten immer eine qualifizierte Antwort von den "alten Hasen", unseren ausgebildeten Vereinstrainern. Sonntag wurde die für alle bereichernde Konversation im kleineren Kreise, nur für die Reitunterricht gebenden Trainer, fortgeführt. Dieses Mal drehte sich alles rund um das Pferd, insbesondere um die Gangarten und ihre Probleme, die Skala der Ausbildung sowie Exterieur und Interieur. Einen zusätzlichen Mittelpunkt stellte die Erläuterung von lösenden Übungen während des Reitunterrichts dar. Unterstützt wurden die Diskussionen durch Informationen aus verschiedenen Videos der FN. Am nächsten Wochenende folgte dann die Praxis, in der die Trainer in eine Longiergruppe und zwei Reitgruppen unterteilt wurden. Los ging es mit ein wenig Theorie, speziell für den Longenunterricht. Besprochen wurde, wie man den Schülern den Umgang mit dem Pferd von Anfang an gut vermittelt und wie man ihnen durch Übungen und individuelles Training zu einem guten Sitz, der Basis jeder Reitart, verhilft. Als Versuchskaninchen bot sich Niklas, ein Longenkind, an. Zusammen mit ihm wurde das Pony geholt, fertig gemacht und in die Halle gebracht, wo schon das erste kleine "Problem" auftrat: Wie war das noch mal mit dem Aufsteigen zeigen? Und was sollte noch mal getan werden, wenn es nicht beim ersten Mal klappt? Dafür wurde aber schnell eine Lösung gefunden. Anschließend gaben je 2 Trainer für ca. 10 Minuten Unterricht. Die einen machten Aufwärmübungen im Schritt, die anderen zeigten neue Übungen im Trab und die nächsten wiederum brachten Pony und Reiter im Galopp ziemlich ins Schwitzen. Da ein Longenkind überraschend ausfiel, musste Anna für den letzten Teil der Praxis herhalten. Zwei Trainerinnen hatten den besonderen Auftrag, einer erfahrenen Reiterin bzw. Trainerin, Longenunterricht zu geben, was sie gut meisterten. Nach einer kurzen Pause waren dann die Trainer für den Reitunterricht gefragt. Als Probanden stellten sich in der ersten Gruppe Toni und Sarina und in der zweiten Gruppe Ronja, Jenny, Maria und Kathrin zur Verfügung. Die Schwierigkeit, die so manchem eine zittrige Stimme verlieh, bestand nun darin, Unterricht vor Zuschauern zu geben. Während die Trainergruppe A Einzelunterricht erteilte, plante die Trainergruppe B einen Abteilungsritt. Am Ende durften Lob und Kritik sowohl von Seiten der Reiter, als auch von Seiten der begutachtenden Trainergruppe angeführt werden. Noch Tags zuvor mit Unzufriedenheit über die eigene Leistung nach Hause gegangen, änderte sich dies am zweiten Tage der Praxiseinheit. Trotz dass sich die Reitergruppen etwas verändert hatten (1. Gruppe: Sarina, Kathrin, Marie; 2. Gruppe: Jenny, Maria, Ronja), hatten sich die Reitlehrer eine strukturiertere und kreativere Reitstunde einfallen lassen. Angefangen mit dem Erfragen der reiterlichen Ziele über Ideen wie dem „Zahlen-Reiten“ oder verschiedener lösender Übungen wie auch konkrete Übungen zum „Bekämpfen“ der individuellen Probleme – alle zeigten sich hinsichtlich der Abwechslung letztendlich deutlich zufriedener. Abschließend erhielten alle teilnehmenden Trainer eine anerkennende Urkunde und die leitenden Trainer ein sehr großes Lob für diese beiden gelungenen Wochenenden. Gelernt haben alle etwas dabei und sprichwörtlich lernt der Mensch ja nie aus, somit freuen wir uns schon auf das nächste Seminar. (Laura Kiefer und Alida Mesters)
Fahrsport im arktischen Brieselanger Winter
„Ja selbstverständlich komme ich zu Euch.“ Als Rainer Stübing, Fahrausbilder des Landgestütes Neustadt/Dosse dies zusagte, ahnte noch keiner, unter welchen Bedingungen das Fahrtraining stattfinden sollte. Der Einladung von Walter Kopperschmidt, Pferdewirtschaftsmeister und selber Fahrausbilder in Brieselang, folgend, fand an zwei extrem kalten Tagen, nämlich Samstag, den 24.01. und Sonntag, den 25.01.2010 bei Minus 15°C auf dem Gelände des Landwirtschaftsbetriebes von Mathias Polzfuss ein Fahrtraining statt. Mancher Zuschauer mag gedacht haben „die Fahrer spinnen“ - bei Minus 15°C, wo man schon in Bewegung Mühe hat, warm zu bleiben. Nicht einmal die Pferde werden zum Reiten rausgeholt, weil man die Zügel sowieso nicht halten kann. Der Kälte trotzend haben 10 Gespanne an beiden Tagen das durch Herrn Stübing durchgeführte Fahrtraining absolviert. Fahrtraining bedeutet unter anderem, exakte Leinenführung. Das gestaltet sich schwierig, wenn die Finger nicht mehr zu spüren sind. Doch Rainer Stübing, von dem nicht einmal ein leises Stöhnen der Kälte wegen zu hören war, ist es wieder einmal brillant gelungen in jeweils 20 bis 30 min, Pferde und Fahrer als harmonische Einheit zu entwickeln. Hinweise und erklärende Worte, die perfekt am Schwachpunkt des jeweiligen Fahrers ansetzen, zeichnen diesen Trainer aus. Es ist immer wieder eine Freude zu sehen, wie die unterschiedlichsten Gespanne differenziert betreut und zum Ziel geführt werden. Am Ende waren nur glückliche, wenn auch verfrorene Gesichter zu sehen. Vielen Dank dafür! Auch Walter Kopperschmidt ist es erneut gelungen, eine Abwechslung in den Trainingsalltag zu bringen. (Marita)
"Daisy" zum Trotz - Springlehrgang bei Mylène Diederichsmeier am 09. und 10.01.2010 in Dallgow
Am 09. und 10.01. ließen wir (Antonia Rothe mit Djamil, Niklas Eberhardt mit Pik 7 und ich mit Dolfino) uns nicht von „Daisy“ aufhalten und fuhren hoch motiviert im 2. Jahr in Folge zum Springlehrgang zu Mylène Diederichsmeier nach Dallgow. Wer „Mucki“s Unterricht kennt weiß, bevor gesprungen wird sind erst einmal anstelle von Hindernissen Stangen am Boden im Trab und Galopp zu überwinden. Hier in einer Kombination auf Distanz auf gerader Linie zwischen den Stangen die entsprechende Anzahl der Galoppsprünge im Handgalopp und ohne große Schlenker zu erzielen stellt schon das ein oder andere Reiter-Pferd-Paar vor Herausforderungen. Und manch einer wundert sich, dass es schwerer ist eine Stange als einen Sprung zu „treffen“. Wenn dann auch noch zu den körperlichen Anstrengungen knifflige Rechenaufgaben gestellt werden, kann es selbst bei BWLern aussetzen. So werden aus 8 Galoppsprüngen in einer Steil-Oxer-Distanz gerne mal 11 Galoppsprünge bei der Frage wie viele Galoppsprünge man vor und nach einer Stange hat, wenn man diese ungefähr in die Mitte der Distanz legt. Meine Antwort war zunächst 4 davor und 4 danach (!), als Mylène den Kopf schüttelte gab ich überstürzt die Antwort 6 und 4 (?!) zum Besten, was ja dann 11 Galoppsprünge wären. Lösung ist natürlich 4 und 3, denn ein Galoppsprung findet ja über der Stange statt, womit man wieder bei den gewünschten 8 ist. Warum hatte auch keiner einen Taschenrechner dabei!? Besonders beeindruckend sind die Genauigkeit und der Perfektionismus der erfolgreichen Springreiterin. So wurden auch Distanzen die eigentlich passten noch einmal geritten, weil man sein Pferd immer noch 20cm zu dicht oder zu weit vor dem Sprung platzierte. Mit Stolz können wir jedoch berichten, dass jede Aufgabe vor die wir gestellt wurden mit Bravour gemeistert wurde und uns ein großes Lob von Mylène sicher war. Wir freuen uns auf den Lehrgang im nächsten Jahr! Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, kann gerne an dem nächsten anstehenden Springlehrgang mit Gabi Selke-John am 06. und 07.02. teilnehmen. Nähere Infos auf der Startseite. (Nadine Nölte)
Trainerlehrgang am Olympiastadion
Vom 05. – 06.12.2009 fand am Olympiareiterstadion Berlin unter der Leitung des Landesverbandes ein Trainerlehrgang statt. Tipps und Tricks zur Unterrichtsweise in der Theorie sowie in der Praxis gab es von Frau Gudrun Hofinga. Auch zwei Trainer des Reit-und Fahrvereins Brieselang nahmen daran teil (Anja Vandree und Juliane Ernst, beide Trainer C). Doch was wäre solch ein Lehrgang ohne Probanden, an denen die Trainer und Trainerinnen ihre Fähigkeiten als Reitlehrer beweisen können? Aus diesem Grund fuhren sechs Reiter-Pferd-Paare (Ronja Stegemann & Golden Ginger, Luisa Burkhardt & Pialotta, Alida Mesters & Chanel, Anna Weber & Rendezvous, Jeannine Paul & Donna und Laura Kiefer & Rosan) unseres Vereins nach Berlin. Am ersten Tag wurden alle Reiter in 2 verschiedene Gruppen geteilt und erhielten Unterricht von Frau Hofinga persönlich. Die Trainer konnten die Leistungen der Reiterinnen vom Rand aus begutachten und machten sich dazu Notizen. Diese wurden anschließend ausgewertet. Jeder Reiter erhielt eine individuelle Rückmeldung und Tipps, die er gleich am nächsten Tag umsetzen konnte. Am Sonntag unterrichteten dann die Lehrgangsteilnehmer. In jeder Gruppe befanden sich 2 Reiter und 3 Trainer, die sich während der Unterrichtsstunde abwechselten. Auch danach gab es eine Auswertung – sowohl von den Trainern, als auch von Frau Hofinga und den Reitern selbst.Alles in allem war es ein sehr lehrreiches Wochenende für beide Seiten. (Laura Kiefer)
2. Platz im Finale des Brama-West-Cup 2009
Wir gratulieren Andrea Stein zum 2. Platz im Finale des Brama-West-Cup 2009! FINALERGEBNISSE Finale Brama-West-Cup 2009 Einspänner Pferde 1. Pl. Paul Henkel / Kadett RFV Treuenbrietzen 2. Pl. Andrea Stein / Sacramoso-Retina RV Brieselang 3. Pl. Katja Klaetsch / Max RVSV Prützke Zweispänner Pferde 1. Pl. Volker Schneider/Faust/Mephisto RFV A.d. Kutzeb. Mühle 2. Pl. Gerhard Weiher / Ninius/Filius RFV An den Eichen Zweispänner Ponys 1. Pl. Silke Luck / Laura / Loni FRZK Gröditsch
Reit – und Fahrabzeichenprüfung im RFV Brieselang
Gleich 2 Prüfungstage gab es in diesem Jahr im Reit – und Fahrverein Brieselang. Den Anfang machten die Fahrer am 11.10.2009. Nach einer praktischen und einer theoretischen Prüfung konnten die Abzeichen an alle Teilnehmer verliehen werden. Wir gratulieren Peter Krüger, Wolfgang Stieg, Nicola Lüder, Katja Stark, Dirk Kolodzijeski, Michael Zill und Sandra Hüttner zum DFA IV. Außerdem können wir Sabine Kluge, Sabrina Hoormann und Inka Hanke zum DFA III beglückwünschen. Am 15.11.2009 war dann für einige Reiter ein besonders aufregender Tag: die Abzeichenprüfung stand nämlich unmittelbar bevor! Beurteilt wurden alle Prüflinge von Frau Granzow und Herrn Beißert, den wir zum ersten Mal hier begrüßen durften. Eröffnet wurde der Tag mit einer theoretischen Prüfung, dem Basispass. Danach zog es die Richter auf den Springplatz, um den Reitabzeichenprüflingen in einem Stilspringen auf den Zahn zu fühlen. In der Reithalle wurden dann die Longierer auf eine harte Probe gestellt. Nach einer kurzen Mittagspause wurden dann die Dressurleistungen der Reitabzeichenteilnehmer geprüft. Zu guter Letzt folgte für die Teilnehmer des Reitabzeichens III und IV noch eine theoretische Prüfung, bevor es an die Urkundenverleihung ging. Nach wochenlanger Vorbereitung und hartem Pauken konnten wir allen Prüflingen zu einer bestandenen Prüfung gratulieren. Der Basispass wurde an Marie Riemann, Paul Rambaum, Selina Sarnow und Sarina Sroka verliehen. Für die bestandene Prüfung des Longierabzeichens gratulieren wir Anna Weber, Jessica Kühnhold, Sarina Sroka und Selina Sarnow. Beglückwünschen können wir ebenfalls Selina Schmidt, Katharina Schönhoff und Laura Kiefer zum Reitabzeichen IV und Luisa Burkhardt, Frances Jordan und Juliane Selmke zum Reitabzeichen III.(Laura Kiefer)
Rummel, Rummel, Reister, wir sind die bösen Geister!
Auch im RV Brieselang hat es gespukt! Am 31.10. trafen sich mutige Reiterinnen und Reiter auf dem Gelände des Landwirtschaftsbetriebs Mathias Polzfuss zum Halloween-Umzug durch Brieselang. Eröffnet wurde das Spektakel durch Kennenlernspiele in der Reithalle. Munter weiter ging es danach beim Schminken im Casino: von Hexen über Comicfiguren, Grufties und Vampiren, bis hin zu Hausfrauen und Cowboys war alles dabei. Nach einer Stärkung, begleitet von Gruselgeschichten, konnte es dann endlich losgehen. Am Eingang wartete eine besondere Überraschung auf die Gespenster: ein Kremser, gezogen von schwarzen Geisterpferden! Nachdem alle einen Platz gefunden hatten, ging es dann, bewaffnet mit einem großen Korb und einem gruseligen Spruch, quer durch Brieselang. Obwohl längst nicht alle ihre Türen für den Gruseltrupp der etwas anderen Art öffneten, konnte sich die Ausbeute am Schluss doch sehen lassen! Am Lagerfeuer hat man den Abend dann gemütlich ausklingen lassen. Auch wenn der eine oder andere in dieser Nacht nur wenig Schlaf gefunden hatte, war es eine sehr gelungene Veranstaltung! (Laura Kiefer)
10. Reiter- und Fahrerrallye des RFV Brieselang
Ein Jubiläum gab es am 03. Oktober im Reit- und Fahrverein Brieselang zu feiern. Zum 10. Mal konnten wir Reiter, Fahrer und Zuschauer zur traditionellen Herbstralley begrüßen. Da sich in diesem Jahr das bewährte Organisationsteam auf einer externen Trainerfortbildung befand, hatte diesmal der “Nachwuchs” die Chance, seine Kreativität unter Beweis zu stellen. Wie immer wurden von den Teilnehmern Allgemeinwissen, Ideenreichtum, künstlerische Fähigkeiten und Geschicklichkeit, rund um das Motto “Oktoberfest” gefordert. Auf der 16 km langen Strecke durch den Brieselanger Forst mussten dabei zunächst 6 Streckenposten passiert werden. War das Verkosten bayrischer Spezialitäten für Manchen noch eine kulinarische Herausforderung, schienen einige Teilnehmer die Aufgabe eine Maß Bier auf Zeit zu leeren, nicht zum ersten Mal zu erfüllen. Nicht anders war wohl die Bestzeit von 18 Sekunden zu erklären. Nebenbei ist eine Maß Bier scheinbar ein probates Mittel alle Hemmungen abzulegen, um, von fröhlichem Jodeln begleitet, einen Schuhplattler aufs Parkett zu legen. Manch einer offenbarte schauspielerische Qualitäten in der pantomimischen Darstellung von Begriffen in bayrischer Mundart. Damit auch zwischen den einzelnen Posten keine Langeweile aufkam, mussten ein Quiz zum Thema des Tages gelöst und Sprüche für Lebkuchenherzen ersonnen werden. Am Ende stand, wie in jedem Jahr, der von Walter Kopperschmidt liebevoll geschmückte Hindernisparcours. Der 1. Platz unter 12 Reiterteams ging an Heike und Susanne. Bei den Fahrern setzten sich, ebenfalls gegen 12 Konkurrenten, Thomas und sein Team durch. Insgesamt blicken wir auf einen gelungenen Tag zurück. Wir danken allen fleißigen Helfern und freuen uns auf die 11. Ausgabe der Brieselanger Reiter- und Fahrerralley im nächsten Jahr.(Anna Weber)